Ausgabe 16-3


    Inhaltsverzeichnis

    Nachruf auf Herrn Gerhard Möller -  Eberhard Kübel

    Editorial

    • Finanzierung für Entwicklungsprojekte - E. Kübel

    Titelthema: Förderung

    • Innovationsförderung in Deutschland – Eine Einführung - Stefan Austermann
    • Sachsen-Anhalt: Beispielhafte Clusterförderung für Medizin- und Gesundheitstechnik - Dr. Frank Fleischer
    • LOEWE: Exzellente Forschung für Hessens Zukunft - Dr. Claudia Männicke
    • WIPANO: Die erste Patentanmeldung wird weiter gefördert - Frédéric M. Casañs

    Buchbesprechung

    • "Erfindungsmuster" von Dietmar Zobel und Rainer Hartmann
    • "Innovation der Innovation" von Arno Dirlewanger
    • "Design Thinking Workshop" von Pauline Tonhauser

    Gewerblicher Rechtsschutz

    • Die neue Unionsmarkenverordnung - Gabriele von Thüngen-Reichenbach

    Weiterbildung

    • Akademie Heidelberg-F&E-Verträge - Eberhard Kübel
    • Akademie Heidelberg-Lizenzverträge - Eberhard Kübel
    • PSI  2017: Platz für Erfinder - Helga König
    • Jahrestagung Innovation 2016: Cross Industry Innovation - Eberhard Kübel

    Innovationspraxis

    • Industrie 4.0 - Von der Theorie in die Praxis - Dr. Lutz Schröter

    Erfinderporträt

    • H.-G. Torkel - Ein Visionär, Erfinder und Kulturentwickler - Helga König

    Aus den Verbänden

    • Nachruf auf Herrn Georges Herrmann -  Joachim Bader
    • DEV-Sektionstermine
    • Eröffnung der Galerie Europäisches Innovationshaus - Hans-Georg Torkel
    • Rahmenprogramm iENA
    • Ankündigung initiale 2016

    ... aus der Redaktion

    • Richtigstellung zum Beitrag 16-2 Additive World Conference 2016
    • Impressum


    Titelbild der Ausgabe 16-3:
     „RoWe – Roboterzelle zur Feinbearbeitung von großen Werkzeugen“
    Konsortialführer: robot-machining GmbH, Seligenstadt
    Entwickelt und für den Werkzeugbau getestet wurde ein prototypisches Robotersystem zur automatisierten Feinbearbeitung von großen Spritzgieß- und Umformwerkzeugen. Das Roboter-Bearbeitungszentrum gewährleistet eine reproduzierbare und homogene Oberflächenqualität mit geringer Oberflächenwelligkeit. Die Bearbeitungszeit und -kosten können mit dem neuen System um circa 25 % bzw. 20 % gegenüber der manuellen Feinbearbeitung reduziert werden.
    Weitere Infos: https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/projektbeispiele

    Editorial

    Finanzierung für Entwicklungsprojekte

    Das Titelthema dieses Heftes widmet sich den Fördermitteln für Innovationsprojekte. Denn für kleine und mittelständische Unternehmen ist es häufig schwierig, grundlegende Entwicklungsprojekte aus eigener Kraft zu finanzieren. Deshalb ist die Verfügbarkeit von Fördermitteln von grundlegendem Interesse auch für kleine Unternehmen. Und da immer häufiger Erfinder zur Umsetzung und Vermarktung ihrer Idee ein Unternehmen gründen, ist dieses Thema auch für freie Erfinder von Interesse.
    Das Angebot an Förderprogrammen ist schier unüberschaubar. Deshalb stellen wir jetzt nicht nur bundesweit angebotene Programme vor sondern auch die Fördersituation auf der Ebene der Bundesländer. Denn diese regionalen Förderungen sind oft einfacher und schneller anzufordern als die bundesweiten Programme (wenn man vom zentralen Innovationsprogramm Mittelstand  (ZIM) und der Patentförderung WIPANO absieht. Was unter den Programmen hier nicht dargestellt wird, sind Fördermittel der EU. Hier gibt es zwar gute Dotierungen , z.B. im KMU-Instrument. Es “richtet sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit Wachstumspotenzial, Ideen mit hohem Marktpotenzial und Innovationsgrad sowie europäisch bzw. international ausgerichteter Geschäftstätigkeit.” Das Problem dabei: Die Erfolgsquote für Antragsteller aus Deutschland liegt deutlich unter 10%. Die Gerüchte besagen, dass die hier ­tätigen EU-Gutachter oftmals mit dem Glauben entscheiden, dass es in Deutschland genügend gute Förderprogramme gibt, so dass die Fördermittel besser an Unternehmen aus anderen Ländern  verteilt werden sollten. So ­haben wir darauf verzichtet, dieses Programm hier vorzustellen. Denn eine ­Antragstellung bei einer so niedrigen Erfolgsquote kann man keinem Mittelständler mit gutem Gewissen empfehlen.
    Versprochen hatten wir für dieses Heft einen Beitrag, wie es mit dem EU-Patent einheitlicher Wirkung nach dem Brexit weitergeht. Im Moment gibt es nichts neues zu berichten. Denn bis Großbritannien seinen Austrittsantrag gestellt hat, ist das System blockiert: Nach den derzeit gültigen Regularien ist GB der dritte “Muss-“Staat neben Deutschland und Frankreich. Aber erst wenn der Austrittsantrag gestellt ist, kann das System mit den Niederlanden als drittem “Muss-“Staat weiter voran getrieben werden. Es sieht also nach den erwarteten Verzögerungen aus. Wie schon in früheren Beiträgen dargestellt, ist dies für die kleinen Unternehmen und freie Erfinder kein Verlust.

    Titelthema: Förderung

    Innovationsförderung in Deutschland – Eine Einführung –

    Der vielzitierte Förderdschungel ist für Menschen ohne entsprechende Erfahrung mit diesem Thema sicherlich eine Realität. Aber wie im realen Dschungel auch, findet man sich in diesem durchaus zurecht, wenn man die entscheidenden Pfade findet und weiß, wohin diese führen. Für Teilnehmer an Innovationsförderprogrammen ist es entsprechend wichtig, festzustellen, ob die Zielsetzungen des Unternehmens mit dem übereinstimmt, was die Politik mit ihren Programmen erreichen will. Entsprechend ist nicht nur die in Aussicht gestellte Fördersumme für den Erfolg des Projektes entscheidend.
    Grundsätzliches
    Förderung für Forschung und Innovation, findet im Wesentlichen auf drei räumlichen Ebenen statt:

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